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Eine heiße Sache: Badische Stahlwerke etikettieren bei über 500 °C

stahlDie Produktion von Walzstahl unterliegt strengen Qualitätsnormen und hohen gesetzlichen Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Chargen. Dazu kommt der internationale Wettbewerbs- und Preisdruck, der eine extrem effiziente Produktion und Logistik erzwingt. Doch schon die Kennzeichnung im Walzwerk ist eine wirklich heiße Sache: Direkt nach der Produktion ist der Stahl noch bis zu 600 °C heiß. Statt mit den bisher üblichen geprägten Metalletiketten kennzeichnen die Badischen Stahlwerke ihre Produkte mit neuen, temperaturbeständigen Plastiketiketten – und erhöhen so die Zuverlässigkeit und Effizienz ihrer Logistikprozesse.
An einem Transportband mit riesigen Haken hängend, schweben die Drahtcoils mit einigen Meter Abstand aus dem Walzwerk. Der heiße Walzstahl bringt die Luft zum Flimmern. Ein Mann mit dicken Handschuhen tritt hervor, befestigt schnell und geschickt ein ganz unscheinbar dünnes Hängeetikett und kennzeichnet so alle Coils direkt nach der Produktion. Viel Zeit hat er nicht und er muss extrem vorsichtig sein, denn die Coils sind fast 600 °C heiß. Und selbst nachdem ein riesiger Gabelstapler die Coils an ihre jeweiligen Lagerplätze auf dem riesigen Areal gefahren hat, muss man Abstand halten: Auch Stunden nach der Produktion erreichen die Temperaturen in den Stapeln noch mehrere hundert Grad Celsius.

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