Sonntag, 19. November 2017

Lexikon

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Begriff Definition
Wertanalyse
Das Verfahren der Wertanalyse soll durch die systematische Anwendung von bekannten und bewährten Techniken zur Ermittlung von Funktionsstrukturen die Erlös- Kosten- Relation verbessern. Dabei sollen Produkte, Produktionsfaktoren, -verfahren und -organisationen auf einen möglichst hohen Stand der Wirtschaftlichkeit hin entwickelt werden. Man unterscheidet die Wertanalyse an bestehenden Objekten (value analysis), die auf die Kostenreduktion abzielt, und die Wertanalyse an Objekten im Entwicklungsstadium (value engineering), die zur Kostenverhütung beitragen soll. Die Wertanalyse zeichnet sich durch eine zielgerichtete Untersuchung der Funktionen des Betrachtungsgegenstandes und einer Gliederung in Haupt- und Nebenfunktionen aus. Ebenso ist ein schematischer Planungsprozess mittels einer Arbeitsplanung nötig, der durch ein vorgegebenes Phasenschema die Entscheidungsfindung hervorrufen soll. Ein weiteres Merkmal der Wertanalyse stellt die zeitlich begrenzte, kooperative Teamarbeit von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Unternehmung dar. Heuristische Methoden der Kreativitätsförderung (z.B. Brainwriting) und zur Alternativenbewertung (Nutzwertanalyse) sind wesentliches Element der Wertanalyse. Eigentlich für technische Objekte entwickelt kann sie auch bei Tätigkeiten, Arbeitsabläufe, u.ä. angewendet werden. Im Projektmanagement kann die Wertanalyse z.B. bei Prdukt-Innovationsprojekten zur Darstellung des Produktes in seinen Funktionen, dem Aufzeigen alternativer Funktionslösungen etc. eingesetzt werden. (Quelle: GPM
wertschöpfend
Jede Tätigkeit, die ein Produkt oder eine Dienstleistung entsprechend den Kundenwünschen verarbeitet.(Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)
Wertschöpfungskarte
Eine Zeichnung, die den Material- und Informationsfluss vom Lieferanten über die Herstellung bis zum Kunden veranschaulicht. Darin enthalten sind außerdem Berechnungen von Gesamtzykluszeit und wertschöpfender Zeit.(Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)
Wertstrommanagement
Das Wertstrommanagement dokumentiert, neben dem täglichen Führen der Bereiche einer Organisation entlang des Wertstroms, den vollständigen Veränderungsprozess angefangen von der Identifikation und dem Aufzeichnen eines Wertstroms (Ist- Zustand -Current State Map) bis hin zur geplanten Überführung in einen Soll- Zustand (Future State Map, FSM) . Value Stream Mapping ist eine vereinfachte grafische Darstellung komplexer betrieblicher Abläufe, um Verschwendung und Hauptverbesserungspotenziale aus einer Gesamtsicht zu identifizieren. Erfolgreich angewendet findet man im Wertstromdesign ein Instrument zur ganzheitlichen Verbesserung des Produktionsflusses und bekommt somit eine kostenreduzierte Produktion. Zudem können individuelle Kundenanforderungen flexibler bearbeitet werden.
Win-Win-Strategie
Diese Methode der gemeinsamen Entscheidungsfindung basiert auf der mathematischen Formel des Pythagoras: a-Quadrat + b-Quadrat = c-Quadrat. Die Meinung (a) einer Person unterdrückt die Ansicht (b) seines Gesprächspartners nicht, sondern beide Möglichkeiten werden durch Kombination zu einer Ideallösung (c) transformiert. (Quelle Kirchner/Pink)
Winning Team
Wenn eine Arbeitsgruppe alle Teamentwicklungsphasen erfolgreich durchlaufen hat, so dass jedes einzelne Mitglied unter äußerster Motivation und Konzentration seine Höchstleistung am Arbeitsplatz erbringt, spricht man von einem Winning Team. Jegliches Erfolgserlebnis ist somit ein gemeinsamer Verdienst des gesamten Teams. (Quelle: Kirchner/Pink)
Woods-Meeting
Woods- Meetings finden außerhalb der gewohnten Büroatmosphäre in einer angenehmen Umgebung statt, in der die Teilnehmer nicht durch Telefongespräche etc. gestört werden können. Ein derartiges Treffen kann z.B. erforderlich sein, wenn das Projekt ins Stocken geraten ist, wenn Mitarbeiter emotional erregt sind, usw. Woods- Meetings werden meistens in Tagungshotels abgehalten und sind äußerst kostenintensiv, verlangen deshalb eine akribische Organisation. Will man mit dem Treffen interne Konflikte lösen, sollte man einen externen Moderator engagieren. Ebenso sollte bei allen Meetings die Hierarchie außen vor bleiben. Unter Absprache mit den Teilnehmern kann auch eine Dokumentation der Veranstaltung sinnvoll sein. (Quelle: Mehrmann/Wirtz)
Work Sequence
Die richtigen, in der richtigen Reihenfolge ausgeführten Arbeitsschritte eines Mitarbeiters.(Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)
Work-Breakdown-Structure
Work-in-Process (WIP)
Bestände, die sich zwischen den verschiedenen Arbeitsschritten ansammeln.(Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)
Workflow
Der Begriff Workflow bezeichnet den systematisch gestalteten Arbeitsfluss in Geschäftsprozessen. Dieser Fachterminus steht für die Gesamtheit von Bearbeitung und Transport von Dokumenten, die ja Gegenstand von Geschäftsprozessen sind. Ebenso berücksichtigt der Begriff Workflow die Automatisierung der Steuerung des Datentransportes von Mensch zu Mensch, wobei die Dokumente von Bearbeiter zu Bearbeiter weitergereicht und die Dokumente um Einzeldaten ergänzt werden. Dabei treten die automatische Verknüpfung von verschiedenen Applikationen, sowie die Wiederverwendung und gemeinsame Nutzung der Daten als wichtige Synergieeffekte auf. Durch Workflows können Liegezeiten, Doppelarbeiten, Medienbrüche und weitere Verlustquellen vermieden werden. (Quelle: GPM)
Workflow-Management
Alle relevanten Arbeitsabläufe eines Bereiches werden koordiniert und gesteuert. Nimmt etwa ein Verkäufer eine Bestellung auf, laufen die Kundendaten in den Workflow. Der Lagerbestand wird abgefragt, fehlende Teile beim Lieferanten nachbestellt, die Lieferung versandfertig gemacht, die Rechnungsstellung angeschoben und die Bestellung an die Finanzbuchhaltung weitergereicht. Workflow-Managementsysteme versprechen durch die abteilungsübergreifende Neuorganisation von Geschäftsabläufen Kostenreduzierungen und bessere Kundenorientierung. Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen. Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T.Sommerlatte
Workgroup-Computing
Planungssysteme, die helfen, Ressourcen und Kapazitäten zu koordinieren. So etwa Terminplansysteme: Alle Beteiligten eines Projektes geben ihre Termine ein. Wird ein gemeinsamer Zeitpunkt für ein Treffen gesucht, finden entsprechende Suchfunktionen den Platz, an dem alle verfügbar sind. Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen. Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T.Sommerlatte
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