Sonntag, 19. November 2017

Lexikon

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Begriff Definition
Face-to-face-Kommunikation
Von Face- to- face- Kommunikation spricht man, wenn die Mitarbeiter untereinander die neuesten Informationen und Daten eines Projektes oder einer Aufgabe in Gesprächen austauschen, die keinen offiziellen Charakter haben. (Quelle: GPM)
Fachbesprechung
Eine Fachbesprechung findet zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens, die mit der fachlichen Ausführung der Projektaufgaben betraut sind, und Teilnehmern anderer Institutionen bei Bedarf statt. Sie regelt die Verteilung der Fachaufgaben eines Teilprojektes unter den Verantwortlichen. (Quelle: GPM)
Failure Mode and Effects Analysis
Die Failure Mode and Effects Analysis ist eigentlich ein Verfahren zur Qualitätssicherung von Produktion und Verwaltung. Ihr formales Prinzip wird im Projektmanagement angewandt, um Unwägbarkeiten und Risiken in kalkulierbare Vorgänge zu übersetzen. Dies geschieht mit Hilfe von Tabellen, deren erste Spaltenüberschrift häufig den Vorgang benennt, auf den sich eine Störung bezieht. Ebenso werden Art, Ursache, Eintrittswahrscheinlichkeit und Folgen der möglichen Störung/Unwägbarkeit in separaten Spalten aufgeführt.
Feinnetzplan
Definition nach DIN 69900: Der Feinnetzplan ist ein Netzplan, dessen Struktur einen Einblick in viele Details des Projektablaufs zulässt. Er wird aus dem Rahmennetzplan erarbeitet, indem man die grob ausgeführten Ereignisse, Vorgänge bzw. deren Anordnungsbeziehungen unter Beibehaltung der Ablaufstruktur dadurch vermehrt, dass z.B. mehrere Vorgänge des Grobnetzplanes anhand eines Teilnetzplanes verfeinert werden. Dabei berücksichtigt man zunächst die frühen Vorgänge, im Projektverlauf dann die späten. Ein Feinnetzplan kann den Rahmennetzplan ersetzen oder ergänzen. Im letzteren Fall müssen die beiden Pläne auch während des Projektes aufeinander abgestimmt werden. (Quelle: GPM)
Fertigstellungsgrad
Definition nach DIN: Der Fertigstellungsgrad bezeichnet das Verhältnis der zu einem Stichtag erbrachten Leistung zur Gesamtleistung eines Vorganges oder eines Projektes.
Fertigstellungsgradschätzung
Diese Methode der Aufwandsschätzung ist sehr ungenau. Der Arbeitswert eines Arbeitspaketes wird in Abhängigkeit zum geschätzten Fertigstellungsgrades festgelegt. Dabei fließen viele subjektive Faktoren der am Projekt Mitwirkenden ein. (Quelle: Mehrmann/Wirtz)
Fertigstellungsstand
Der Fertigstellungsstand ist die zu einem Zeitpunkt geplante oder erbrachte Leistung, wobei dieser Leistungsbegriff von dem der Einsatzmittelrechnung unterschieden werden muss (s. Leistung). (Quelle: GPM)
Fertigstellungswert
Definition nach DIN: Der Fertigstellungswert bezeichnet die dem Fertigstellungsgrad entsprechenden Kosten eines Vorgangs oder Projektes.
Fischgrätendiagramm
FMEA
Die Failure Mode and Effects Analysis ist eigentlich ein Verfahren zur Qualitätssicherung von Produktion und Verwaltung. Ihr formales Prinzip wird im Projektmanagement angewandt, um Unwägbarkeiten und Risiken in kalkulierbare Vorgänge zu übersetzen. Dies geschieht mit Hilfe von Tabellen, deren erste Spaltenüberschrift häufig den Vorgang benennt, auf den sich eine Störung bezieht. Ebenso werden Art, Ursache, Eintrittswahrscheinlichkeit und Folgen der möglichen Störung/Unwägbarkeit in separaten Spalten aufgeführt.
Forschungs- und Entwicklungsprojekt
Ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt beinhaltet geistig- kreative und experimentelle Arbeiten, durch die man neue, noch nicht verfügbare Erkenntnisse erlangen will. Die Projektziele dieser Projektart überschreiten bewusst den bisherigen Forschungsstand von Wissenschaft und Technik. Zu solchen Projekten zählt z.B. die Entwicklung neuer Produkte oder das Entwerfen einer neuen Software etc. (Quelle: Mehrmann/Wirtz, GPM)
Freie Pufferzeit
Definition nach DIN: Die Freie Pufferzeit ist die Zeitspanne, um die ein Ereignis bzw. Vorgang gegenüber seiner frühesten Lage verschoben werden kann, ohne die früheste Lage anderer Ereignisse bzw. Vorgänge zu beeinflussen.
Freie Rückwärtspufferzeit
Definition nach DIN: Die Freie Rückwärtspufferzeit ist die Zeitspanne, um die ein Ereignis bzw. Vorgang gegenüber seiner spätesten Lage verschoben werden kann, ohne dass die späteste Lage anderer Ereignisse bzw. Vorgänge beeinflusst wird.
Freies Interview
Bei einem freien Interview gibt es keinen vorgeschriebenen Fragenkatalog, der die Reihenfolge, die Themen oder die Formulierung der Fragen festlegt. Der Interviewer, für den eine gute Qualifikation Voraussetzung ist, kann mit Blick auf das Untersuchungsziel das Gespräch leiten und auf die befragte Person eingehen. Ein freies Interview verläuft üblicherweise offen, flexibel und lebendig, jedoch dauert es sehr lange und ist deshalb eine kostenintensive Angelegenheit. Zudem hängen solche Befragungen meist von einem oder wenigen Interviewern ab, sind schwer auszuwerten und werden vom Interviewer und seinem Gegenüber stark beeinflusst, so dass die Objektivität nicht immer gewahrt bleibt. Der Einsatz freier Interviews kann während einer Explorationsphase angebracht sein, um einen Überblick über den Untersuchungsgegenstand zu gewinnen. (Quelle: Mehrmann/Wirtz)
Frustrationstoleranz
Diese menschliche Eigenschaft ermöglicht einer Person, scheinbar aussichtslose Situationen, schwere Enttäuschungen und Rückschläge zu bewältigen, sowie auf eine wiederkehrende oder schockartige Frustration in einsichtiger Form zu reagieren. Frustrationstoleranz kann durch gezieltes Training gefördert werden. (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit)
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